Ich bin mit meinem alten System vertraut. Warum wechseln?
Wechseln Sie nicht mitten in der Woche. Legen Sie zwei neue Patienten in Vigorix an und lassen Sie das alte System parallel laufen. Nach zwei Wochen wissen Sie, ob es Ihnen Zeit spart. Wenn nicht, haben Sie nichts verloren.
Und wenn Sie wechseln, tippen Sie nichts ab: Ihre Patientenliste übernehmen Sie als Excel-Datei aus der alten Software, mit Verordnungen und Vorgeschichte.
Wie lange dauert die Einarbeitung?
Der erste Patient ist in zwei Minuten angelegt. Es gibt keine Schulung zu buchen, weil es nichts zu schulen gibt: Wer eine Patientenakte auf Papier führen kann, findet sich hier zurecht.
Komme ich an meine Daten heran, wenn ich wieder gehe?
Ja, jederzeit und vollständig. Sie können jede Akte als Datei exportieren, und für jeden Patienten eine komplette Datenauskunft erzeugen. Wir verschlüsseln die Datenbank nicht gegen Sie.
Rechnet Vigorix mit der Kasse ab?
In Österreich meldet Vigorix über WAHonline. Sie kassieren wie bisher, und die bezahlte Honorarnote geht an ÖGK, SVS oder BVAEB — Ihre Patientinnen und Patienten müssen nichts mehr selbst einreichen. Neben jeder Honorarnote steht im Klartext, was noch fehlt, statt dass Wochen später eine Ablehnung kommt und Sie raten müssen, welcher Patient gemeint war.
Für Wahlbehandlerinnen und Wahlbehandler ab dreihundert Patientinnen und Patienten im Jahr ist diese Übermittlung seit Juli 2024 ohnehin verpflichtend.
In Deutschland nicht. Die Abrechnung nach § 302 SGB V braucht eine Anbindung an die Telematikinfrastruktur, und die hat Vigorix nicht. Für deutsche Praxen heißt das: Privatverrechnung ja, Kassenabrechnung nein. Das sagen wir lieber vorher als hinterher.
Was kostet mich das im Vergleich zu dem, was ich jetzt zahle?
Im Pilot nichts. Solange er läuft, ist Vigorix kostenlos, und danach entscheiden Sie neu.
Zum Vergleich für später: Die meisten Praxen zahlen zwei Abos — eines für Termine und Abrechnung, ein zweites für Übungsprogramme und die Patienten-App. Für zwei Therapeutinnen sind das zusammen leicht 196 € im Monat, in zwei Programmen, die einander nicht kennen. Geplant sind bei Vigorix 70 € für beides zusammen, monatlich kündbar.
Funktioniert es in Österreich und in Deutschland?
Ja. Die Verordnung folgt dem Muster des jeweiligen Landes: in Österreich Kostenträger und Bewilligung, in Deutschland Heilmittel, Indikationsschlüssel, LANR und BSNR. Umgestellt wird das über das Land Ihrer Praxis.
Wer hat das gebaut?
Ein Einzelunternehmen aus Österreich. Kein Softwarehaus mit einer Produktlinie für jede Branche, in der gerade Bedarf ist.
Das sieht man an Kleinigkeiten: Der Befund heißt PT-Prozess und nicht Formular 3. Bei jedem Assessment steht die Quelle der Grenzwerte. Die Gelenkmessung folgt der Neutral-Null-Methode und zeigt je Richtung und Seite ein eigenes Band. Und der PT-Prozess fängt leer an, weil niemand dreißig Felder ausfüllt, von denen er sechs braucht.
Wo sind die Grenzen?
Kassenabrechnung in Deutschland. In Österreich meldet Vigorix elektronisch an die Sozialversicherung. Die deutsche Abrechnung setzt die Telematikinfrastruktur voraus — deutsche Praxen rechnen weiterhin über ihr Abrechnungszentrum ab und nutzen Vigorix für Dokumentation, Termine und Privatliquidation.
Ihr Postfach bleibt zu. Die Outlook-Anbindung schreibt Termine und versendet Erinnerungen. E-Mails lesen kann sie nicht — nicht aus Versäumnis, sondern weil der Zugriff gar nicht angefordert wird. Nachzulesen im Zustimmungsbildschirm von Microsoft, bevor Sie zustimmen.
Die Videobibliothek entsteht gerade. Enthalten sind heute 94 Erklärbilder, ausgewählt statt gesammelt. Die Videos kommen dazu, ohne Aufpreis.